14.02.2022 | Tech Data IBM Hardware Team

IBM LPM Verbesserungen mit PowerVM 3.1.3

Was ist neu in Live Partition Mobility?

Mit der Einf├╝hrung des neuen E1080-Servers im September 2021, hat IBM einige ├änderungen und Erweiterungen an der Live Partition Mobility-Unterst├╝tzung (LPM) vorgenommen. LPM wird von vielen Kunden sowohl vor Ort als auch in Cloud-Umgebungen genutzt, um eine laufende logische Partition (LPAR) ohne Ausfallzeit von einem POWER-Server auf einen anderen zu verschieben. Diese Migration kann verschiedene Generationen von POWER-Servern umfassen, z. B. das Verschieben einer LPAR, die auf POWER8 l├Ąuft, auf Power10. In den folgenden Abschnitten finden Sie weitere Informationen zu diesen ├änderungen.

LPM von fr├╝heren Generationen von POWER-Systemen

Power10 unterst├╝tzt die Migration von POWER8 (im Power8-Kompatibilit├Ątsmodus oder im Standardmodus, wenn es im POWER8-Modus l├Ąuft), POWER9 (Power9_base, Power9 oder im Standardmodus, wenn es im POWER8- oder POWER9-Modus l├Ąuft) oder von einem anderen Power10-Server. IBMs Ziel f├╝r LPM ist es, N-2 Hardware-Generationen zu unterst├╝tzen.

Optical Device

Wenn in fr├╝heren Versionen von PowerVM ein optisches Ger├Ąt einer logischen Partition zugewiesen wurde, musste der Kunde das Ger├Ąt aus der Partition entfernen. Ab VIOS 3.1.3 wird der LPM-Vorgang zugelassen, wenn kein Medium in das optische Ger├Ąt geladen ist und ein neues optisches Ger├Ąt wird f├╝r die Partition auf dem Zielserver erstellt. Diese ├änderungen sind spezifisch f├╝r VIOS 3.1.3, so dass Sie von dieser LPM-Verbesserung auch auf fr├╝heren Generationen von POWER-Servern profitieren k├Ânnen.

Automatische Auswahl des Netzwerkger├Ąts in der Mover/Server-Partition

Wenn in fr├╝heren Versionen eine LPM-Operation durchgef├╝hrt wurde und in der Anfrage nicht explizit ein Netzwerkger├Ąt angegeben war, dass von der Mover/Server-Partition verwendet werden sollte, w├Ąhlte PowerVM einfach ein Ger├Ąt aus, dass die Daten ├╝bertragen konnte. In der neuesten Version von PowerVM basiert die Ger├Ąteauswahl auf den Leistungsmerkmalen des Ger├Ąts. Wenn es beispielsweise einen 1-Gb-Netzwerkadapter und einen 10-Gb-Netzwerkadapter gibt, die f├╝r die Migration verwendet werden k├Ânnten, w├╝rde das 10-Gb-Netzwerk als erstes f├╝r die Migration verwendet. Bei zwei verschiedenen 10Gb-Netzwerkadaptern w├╝rden die gleichzeitigen Migrationsanforderungen gleichm├Ą├čig auf die Adapter aufgeteilt werden. Wenn Sie eine dedizierte 10Gb-Verbindung im MSP und einen 10Gb Shared Ethernet Adapter (SEA) haben, w├╝rde die dedizierte Verbindung vor der SEA-Verbindung gew├Ąhlt. Wenn Sie die zu verwendende Verbindung explizit ausw├Ąhlen m├Âchten, anstatt der Firmware die automatische Auswahl der Verbindung zu ├╝berlassen, k├Ânnen Sie dies mit dem HMC-CLI-Befehl migrlpar festlegen.

Diese ├änderungen sind spezifisch f├╝r die HMC-Version 10, so dass Sie von dieser LPM-Verbesserung auch auf fr├╝heren Generationen von POWER-Servern profitieren k├Ânnen.

Migration zwischen Power10 und fr├╝heren POWER-Servern

IBM empfiehlt die Installation des Service Packs FW1010.10 (MH1010_094) auf Ihrem Power10-Server, wenn Sie Migrationsvorg├Ąnge von POWER8 oder POWER9 auf Power10 durchf├╝hren m├Âchten. Ohne Service Pack FW1010.10 gibt es dokumentierte Einschr├Ąnkungen bei der Migration von einigen fr├╝heren Versionen auf Power10. Das Fix Level Recommendation Tool (FLRT) mit Live Partition Mobility Recommendations dokumentiert diese bekannten Probleme und Einschr├Ąnkungen.

Kontaktaufnahme mit dem IBM PowerVM-Team

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